Utopia is a practice, not a destination.
Meine Moderation
Das Moderieren von Gruppen bedeutet für mich eine Balance zwischen Struktur und Lebendigkeit zu finden, zwischen Gruppe und Individuum, Ergebnis und Offenheit. Ich führe meine Treffen auf lebendige und zugleich fokussierte Art, sodass etwas zwischen den Menschen entstehen kann und authentische Begegung mit sich selbst und anderen möglich wird.
In meiner Moderation beschäftigen mich diese Fragen:
Wie erschaffen wir die Welt, so dass sie uns gefällt?
Wie mache ich das mit anderen?
Wie bleibt es schön und lebendig, sodass niemand ausbrennt?
Wie bleibt das Feuer der Idee erhalten?
Zukunftskreise
In den Zukunftskreisen kommen Menschen zusammen, um ihre Visionen für eine wunderschöne Zukunft zu erkunden, sich ehrlich zu begegnen und daraus Impulse für ihr Handeln zu entwickeln. Dafür verlassen wir für einen Moment den gewohnten Alltagsmodus – und hören nicht nur auf unseren Kopf, sondern auf das, was uns wirklich bewegt. Wenn wir unseren Träumen Raum geben, merken wir oft, was uns wirklich wichtig ist – und dass wir etwas bewegen können.
Ich arbeite mit Methoden, die Kopf, Herz und Fantasie verbinden und schaffe einen offenen Raum ohne feste Ergebnisse – Vertrauen statt Druck. Die Begegnung steht im Mittelpunkt: echte Gespräche, echte Verbindung.
Das Format gibt es als einmaliges inspirierendes Treffen (ca. 3 Stunden) oder als mehrteiligen Prozess zur Vertiefung und Umsetzung. Geeignet für Gruppen von 7 bis 30 Menschen – in Schulen, Initiativen, Gemeinden oder als Event.
Warum Utopie?
Wir leben in einer Zeit, in der Zukunft oft als Bedrohung erzählt wird. Krisen, Unsicherheiten, Dystopien dominieren die kollektive Vorstellungskraft. Doch wo unsere Aufmerksamkeit hingeht, dorthin fließt auch unsere Energie.
Die Zukunftskreise setzen hier an, wir fokussieren uns nicht darauf, was wir vermeiden wollen – sondern auf das, was wir uns von Herzen für die Welt wünschen.
Viele Lösungsansätze bleiben im Kopf stecken. Sie analysieren Probleme – und reproduzieren dabei oft genau die Denkweisen, aus denen diese Probleme entstanden sind. Die Zukunftskreise öffnen Räume, die nicht nur den Verstand ansprechen, sondern den ganzen Menschen: Fantasie, Körper, Emotionen, Intuition und soziale Verbundenheit.
Inspiriert von feministischen, systemischen und postkolonialen Perspektiven arbeiten wir mit Methoden, die Tiefe ermöglichen. Es geht nicht um kluge Antworten, sondern um echtes Erforschen:
· Was wünsche ich mir wirklich – auch mal ganz realitätsfern?
· Was passiert, wenn ich diese Wünsche mit anderen teile?
Transformation, die trägt
Wenn Menschen sich auf dieser Ebene der Fantasie und Herzenswünsche begegnen, entsteht Verbindung. Gegenseitiges Vertrauen wird möglich – und das ist die wichtigste Grundlage für gemeinsames Handeln.
Aus diesem Erleben von Verbindung, Hoffnung und Selbstwirksamkeit entstehen neue Formen von Handlungsfähigkeit – nicht getrieben von Angst oder Mangel, sondern getragen von Freude, Sinn und innerer Klarheit.
Dadurch sind sie:
· nachhaltig, weil sie aus Freude und Lust entstehen
· resilient, weil sie auf Beziehung und Vertrauen basieren
Zukunftskreise Timeline
bis 2024
Ich lese Adrienne Maree Brown, Donna Haraway, Robin Wall Kimmerer — ich liebe sie! Sie haben mein Denken von Zukunft und unserem Sein in der Welt sehr geformt.
Mehr zu ihrem Werk hier.
November 2024
Ich mache einen Art of Hosting Kurs bei den Pioneers of change und treffe Inga Clausen. Mein erster Gedanke, als ich sie sehe: mit ihr mach ich mal was.
Februar 2025
Inga und ich entwickeln einen ersten Zukunftskreis und halten zusammen mit Jens Preußner einen Piloten in Berlin mit 11 Teilnehmenden im Co-Working space von ProjectTogether. Es war verbindend und belebend!
April — Juni 2025
Inga und ich werden vom Co-Innovation Programm von Agenda.Zukunft in Oberösterreich unterstützt unsere Zukunftskreise weiter zu entwickeln.
September 2025
Das Freien Radio Ried lädt zum gemeinsamen Erarbeiten eines Klima-Hörspiels mit positiver Zukunftsvision ein und ich eröffne mit meiner Fantasiereise den Raum zum gemeinsamen Texten. Ein absoluter Traum!
Herbst 2025
Ich verliere die Zukunftskreise aus den Augen und bin mit meiner eignen Entwicklung beschäftigt — was wichtig ist, wie ich merke, um emergente und offene Räume halten zu können.
Februar 2026
Inga lädt mich ein, zusammen mit der Pastoralassistenz Brigitte Haffner für drei Pfarrgemeinden Zukunftskreise zu leiten. Bei zwei Treffen entsteht ein Wir-Gefühl und wir planen eine Fortsetzung!
Mai 2026
Die Zukunftskreise der Pfarrgemeinden gehen in die 2. Runde und es entstehen greifbare Projektideen.
Meine Vision
Durch die Anmoderation von 3 Zukunftskreisen bilden sich vertraute Grüppchen, die gemeinsam ihre Utopien erschaffen.